Tilgner Pyramiden
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Die Weihnachtspyramide


 

Die Entstehung der Weihnachtspyramide geht bis ins Mittelalter zurück:


In dieser Zeit war es in Süd- und Westeuropa üblich, in der Wohnung immergrüne Zweige (z.B. Buchsbaum) aufzuhängen, um Unheil in der dunklen Zeit abzuwenden. In Nord- und Osteuropa versuchte man dies mit Hilfe der Kraft des Lichtes.
Die Weihnachtspyramide vereinte beide Bräuche und wurde vor allem im Erzgebirge zu einem Symbol für das Weihnachtsfest.
Die in Deutschland im 18. Jahrhundert bekannten "Lichtergestelle" waren der Ursprung der heutigen Pyramiden. Sie bestanden aus vier mit grünen Zweigen umwundenen Stäben, die am oberen Ende zusammengebunden und mit Lichtern versehen waren.
In den großen Städten entwickelte sich daraus mit der Zeit der Weihnachtsbaum, der heutzutage fast überall in Europa zu finden ist, die ärmeren Bergleute des Erzgebirges sahen in dieser Grundform jedoch nicht einen einfachen Baum mit Lichtern, vielmehr erinnerte es sie an einen Pferdegöpel.
Der in der Schnitzkunst und mechanischen Basteleien begabte Erzgebirgler begann nun, das innen leere Stabgestell mit Leben zu füllen:
In der Mitte des Gestells wurde ein Stab eingesetzt, an dem verschiedene Teller mit Figuren befestigt waren, an das obere Ende des Stabs kam ein Flügelrad, was die aufsteigende Warmluft der Kerzen nutzte, den Stab und somit die Teller in Bewegung zu versetzen.
Das Grundprinzip der Weihnachtspyramide war geschaffen.

Jedoch fehlte noch ein Name für das Lichtergestell mit Flügelrad, doch auch der war schnell gefunden:
Etwa zur selben Zeit als die Weihnachtspyramide "erfunden" wurde, unternahm Napoleon einen Feldzug nach Ägypten (1797-1801). Das Interessante daran für die einfachen Bergleute des Erzgebirges waren die Bilder der großen Pyramiden, die den Pferdegöpeln und somit auch den Lichtergestellen sehr ähnlich sahen.
Mit der Zeit prägte sich nun der Begriff "Pyramide" für diesen erzgebirgischen Lichterturm ein, der sich aber im Volksmund zu "Peremett" umwandelte.

Ein richtiger Durchbruch wollte dieser Tradition jedoch noch nicht gelingen, da die damaligen Talgkerzen oder Rüböllämpchen, mit denen die Pyramiden angetrieben wurden, recht teuer waren. Als jedoch um 1830 das billige Parafin entdeckt wurde, erlebte die erzgebirgische Pyramide einen großen Aufschwung.
Es entstand eine Vielzahl von Motiven und Stilen, wie z.B. der gotische oder orientalische Stil oder das Waldmotiv. Auf den Tellern bewegte sich nun fast alles, was man sich vorstellen konnte: Von den drei heiligen Königen, die zu Christus' Geburt liefen, über marschierende Bergmannszüge bis hin zu Tieren wie Reh und Hase war alles auf den Pyramiden zu finden.
Auch die Herstellungsmethoden unterschieden sich stark voneinander, so gab und gibt es auch heute noch geschnitzte, gedrechselte und laubgesägte Pyramiden.
Doch so unterschiedlich die Pyramiden auch sind, strahlen sie doch alle Besinnlichkeit und Wärme aus und sind aus dem erzgebirgischen Brauchtum nicht mehr wegzudenken.



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aus dem Hause Tilgner/Erzgebirge





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